Der Aufzug nach Maschinenrichtlinie 2006/42/EG


Mobilität ist eine der Grundlagen unseres heutigen Lebens. Der  Aufzug DHM 500 ist die ideale Lösung, wenn z.B. in Einfamilienhäusern ein Aufzug eingebaut oder nachgerüstet werden sollIMG 0072 02 f7d93c362f- um das tägliche Leben zu erleichtern
- um älteren Menschen zu ermöglichen im eigenen Heim zu bleiben
- oder um trotz körperlicher Behinderung im eigenen Haus weiterzuleben.
Der DHM 500 ist nach der neuen Maschinenrichtlinie 2006/42/EG geprüft, die seit dem 29.12.2009 gültig ist (Bescheinigung Nr. 01/205/0717/10 des TÜV Rheinland)
und baut auf den Anforderungen der prEN 81-41 auf. Der Homelift DHM 500 wird wie viele Beinke Produkte maßgeschneidert konzipiert und hergestellt. Damit läßt sich oft noch unter ungünstigsten Platzverhältnissen ein Aufzug realisieren. Hinzu kommt, daß die Mindest-Grubentiefe nur bei 80 mm liegt und die Schachtkopfhöhe von normalerweise 2500 mm unter bestimmten Umständen sogar auf bis zu 2300 mm reduziert werden kann.
Der  DHM 500 kann entweder in einen bauseitigen Schacht eingebaut werden oder er wird komplett mit einem Beinke Stahlschachtgerüst geliefert.

 

Technische Daten:

Nutzlast  max. 500 kg
 Max. Kabinengröße   2 m2
 Geschwindigkeit   0,15 m/sec.
 Max. Förderhöhe   14 m
Grubentiefe/Schachtkopf min. 80 mm/ ca. 2500 mm (min. ca. 2300 mm)
Netzanschluß 400 VAC/2,2 kW (Standard), 230 VAC (Aufpreis)
Aufzugart Hydraulikaufzug mit Seileinscherung 2:1
Bedienung Totmannbetrieb/Impuls (Kabine), Impuls (außen)

 

Merkmale

Ein Aufzug nach Maschinenrichtlinie hat gegenüber einem normalen Aufzug nach Aufzugrichtlinie einige wenige Einschränkungen, aber auch wesentliche Vorteile.


hebebuhnen-behindertengerecht-15657-2838111Bedienung
Ein Homelift ist immer für einen eingeschränkten Benutzerkreis vorgesehen. Er darf nur von Personen benutzt werden, die in die Bedienung des Aufzugs eingewiesen sind.
Hierzu ist er mit einem Schlüsselschalter ausgerüstet, so daß nur Personen mit einem Schlüssel den Aufzug nutzen können. In der Kabine muß während der gesamten Fahrt der Taster für das gewünschte Stockwerk gedrückt werden. Bei Erreichen der Haltestelle hält der Aufzug von alleine an. Wird der Taster während der Fahrt losgelassen, stoppt
der Aufzug. Dies dient der Sicherheit der beförderten Personen. Wird der Aufzug von der Haltestelle außen gerufen, so muß der Ruftaster lediglich kurz gedrückt werden. Ein Impulsbetrieb auch in der Kabine, d.h. nur einmaliges kurzes Drücken des Tasters für das gewünschte Stockwerk, ist jedoch möglich, wenn die Kabine mit Kabinenabschlußtür(en) ausgerüstet wird.

 


Geschwindigkeit
Die maximal zulässige Geschwindigkeit bei einem Homelift beträgt 0,15 m/s. Diese relativ niedrige Geschwindigkeit erlaubt es z.B. auf Kabinentüren zu verzichten, was insbesondere aus Platzgründen einen großen Vorteil darstellt.


Kabine
Die Kabine des Homelift DHM 500 wird kundenbezogen hergestellt. Die Größe ist nicht wie bei einem Aufzug nach Aufzugrichtlinie streng reglementiert, sondern sie wird für die jeweiligen Platzverhältnisse maßgeschneidert. Die Kabine des DHM 500 kann mit einseitigem Zugang, Durchladung, Zugang über Eck oder drei offenen Seiten, d.h. Zugängen von drei Seiten, hergestellt werden. Dadurch können gerade beim nachträglichen Einbau die baulichen Gegebenheiten optimal berücksichtigt werden. Die offenen Kabinenzugänge werden durch Lichtgitter abgesichert (Standard). Sobald diese ansprechen, weil jemand in deren Erfassungsbereich kommt, wird die Fahrt sofort unterbrochen. Abgesehen von den offenen Zugängen ist die Kabine des DHM 500 geschlossen, d.h. sie hat hohe Wände und eine Kabinendecke. Die Kabine kann nach den neuen Vorschriften jedoch auch mit einer Kabinenabschluß-tür ausgerüstet werden. Dann entfällt die Totmannbedienung in der Kabine. Erfordernisse an Schachtgrube und Schachtkopf (Maße s.u.) Eine weiterer Vorteil des DHM 500, neben den maßgeschneiderten Kabinenmaßen, sind die minimalen Anforderungen an die Schachtgrube (Platz unterhalb der untersten Haltestelle) bzw. den Schachtkopf (Platz ab Fußbodenoberkante oberste Haltestelle).

 

1. Kabine

grundriß- Grundfläche

Grundsätzlich richten sich die Kabinenabmessungen nach den Anforderungen der Kunden - unter Berücksichtigung der Vorschriften sowie der technischen Machbarkeit.
Das Maß Y (siehe nebenstehende Zeichnung) kann aufgrund konstruktiver Gegebenheiten max. 1200 mm betragen.

- Kabinenhöhe

Standard 2.035 mm
Minimum 1.800 mm (nur zulässig im privaten Bereich bzw. wenn die baulichen Gegebenheiten nichts anderes zulassen)




2. Schacht

- Schachtgrube min. 80 mm empfohlen 200 mm (in jedem Fall erforderlich bei sehr grossen und/oder schweren Kabinen, z.B. mit Glaswand
- Schachtkopf 2.500 mm reduzierbar bis ca. 2.300 mm (niedrigere Kabinenhöhe!)

3. Schachttüren

Standardtürbreiten 500, 550, 600, 650, 700, 750, 800, 850, 900, 1000 mm
Lichte Türhöhen 2.000 mm (Standard); 1.800, 1.900, 2.100 mm






Unser Allrounder ist auch im Bereich der Aufzugsysteme seiner stark kundenorientierten Ausrichtung treu.

Sowohl der Homelift  nach Maschinenrichtlinie als auch der Aufzug  nach EN 81-2, mit stark reduzierten Maßen bei Schachtkopf und -grube, werden jeweils kundenbezogen gefertigt. Damit ist eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Platzes möglich.

Der Homelift ist für Traglasten bis 500 kg geprüft und zertifiziert. Damit besteht größtmöglicher Spielraum bei der Gestaltung der Kabinen. Die Abmessungen können exakt auf die bauseitigen Platzverhältnisse angepaßt werden – sowohl bei sehr geringem Raumangebot als auch bei Wünschen hinsichtlich einer möglichst großen, komfortablen Kabine.

Eine weitere, wichtige Besonderheit des Homelift: auch ein dreiseitiger Kabinenzugang stellt keinerlei Problem dar. Überhaupt werden die exakten Positionen der Kabinenzugänge den Gegebenheiten vor Ort angepaßt – und nicht umgekehrt. Das alles reduziert die Umbaukosten vor Ort und macht den Einbau für den Endkunden kostengünstiger und auch weniger nervenaufreibend.

Und noch ein weiterer Vorteil des Homelift DHM: er unterscheidet sich äußerlich fast nicht mehr von einem "richtigen" Aufzug. So kann er auch mit Kabinenabschlußtüren geliefert werden, je nach verfügbarem Platz als Falttüren oder Schiebetüren.

Der Aufzug ist insbesondere für den nachträglichen Einbau vorgesehen, da er mit einer sehr geringen Schachtgrube von nur 250 mm auskommt. Der erforderliche Schachtkopf, d.h. die Raumhöhe in der obersten Haltestelle ab Fußbodenoberkante beträgt 2700 mm.

Für alle Fälle, in denen kein bauseitiger Mauerschacht vorhanden ist, können die Komponenten in unser modulares Stahlschachtgerüst verbaut werden. Es wird komplett geschraubt und ist dadurch denkbar einfach zu montieren.
Es bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten und läßt sich damit den jeweiligen architektonischen und optischen Wünschen anpassen. Das Lift-schachtgerüst kann selbstverständlich auch zusammen mit jedem anderen Aufzug verwendet werden.